Auf geht’s in den Wilson Promontory Nationalpark, von dort aus nach Melbourne und endlich gibt es wieder ein Reiseupdate von uns!
Oha, wie ihr bemerkt habt ist es nämlich wirklich sehr schwierig für uns, tägliche Einträge ins Australien Reisetagebuch zu schreiben!
Natürlich wollen wir euch trotzdem von jedem Tag erzählen, damit ihr wirklich „live“ und hautnah mit dabei seid!
Also reichen wir nun direkt alle Tage nach!

Heute gibt es die Australien Reisetagebuch Zusammenfassung der Tage 47 bis 52, u.a. mit dem Wilson Promontory Nationalpark und allen Einzelheiten der weiteren Route, bis nach Melbourne, PLUS den ersten Eindrücken aus Melbourne!

Wilson Promontory Nationalpark Australien

21.02.2016 – Die Tage vor dem Wilson Promontory Nationalpark: Genoa Campingplatz  – Tag 47

An diesem Tag haben wir recht früh am Morgen den Genoa Campingplatz verlassen, welcher echt schön war und nun ging es langsam und nach und nach in Richtung Wilson Promontory Nationalpark.

Wären die Duschen auf der Genoa Campsite auch noch heile gewesen, wäre es ein komplett toller und sogar kostenloser Campingplatz gewesen!

Weiter ging es also am frühen Morgen in Richtung Foster zum Prom Central Caravan Park.

Reisetagebuch Australien - 26.02.2016 - Wilson Promontory, Moun Oberon, Melbourne und mehr - Tag 47 bis 52

Knapp über 400 Kilometer lagen vor uns – zum Glück spielte das Wetter perfekt mit und es war nicht brütend heiß.

Die Fahrt war recht angenehm, wenn auch lang.

Nach den Stunden Fahrt war man trotzdem etwas geschlaucht.
Vor der Ankunft auf dem Camping Platz ging es schnell in einen kleinen Supermarkt in Foster, wo wir uns vegane Bratlinge und veganes Kräuterbaguette kauften.

Von dort aus war der Platz 5 Minuten entfernt.
Wir buchten uns für 3 Nächte ein, stellten alles auf und ließen den Tag mit dem zuvor gekauften Essen ausklingen.

Reisetagebuch Australien - 26.02.2016 - Wilson Promontory, Moun Oberon, Melbourne und mehr - Tag 47 bis 52

Des weiteren planten wir den nächsten Tag, denn da wir wollten den Wilson Promontory Nationalpark besuchen!

Info:
Dort gibt es nur einen Campingplatz, welcher ab 60$ die Nacht kosten soll.
Wir fanden dies etwas teuer und suchten uns daher den Campingplatz in Foster aus, ca. 1 Stunde Fahrtzeit vom Wilson Promontory Nationalpark entfernt.

Hier kosteten uns 3 Nächte nur 75$, was echt toll war.

Die eine Stunde Fahrt hin und zurück am nächsten Tag nahmen wir dafür gern auf uns!

22.02.2016 – Auf zum Wilson Promontory Nationalpark – Tag 48

An diesem Tag standen wir früh auf, um viel vom Tag zu haben!

Wir fuhren also wie gesagt in den Wilson Promontory Nationalpark, um u.a. den Mount Oberon zu besteigen!

Einige Minuten nachdem wir die Grenze zum Nationalpark überfahren hatten, gab es schon unser erstes Highlight:
wilde Emus, direkt am Straßenrand!

Reisetagebuch Australien - 26.02.2016 - Wilson Promontory, Moun Oberon, Melbourne und mehr - Tag 47 bis 52

Wir fuhren auf einen Parkplatz und nahmen die Fährte auf. ;)

Wow, mal wieder so schöne Momente!
Unbezahlbar…

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Für einige Minuten gingen wir den Tieren und dem dort vorhandenen Wildlifepfad nach,

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sahen auch noch ein Känguru und danach ging es zurück zum Auto, denn wir wollten den Mount Oberon besteigen!

Also fuhren wir zum Telegraph Saddle Car Park, um von dort aus unsere Tour auf den Gipfel des Mount Oberon zu starten.

Der Weg ist breit, leicht steil und mit Kies ausgelegt.

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Somit war es, bis auf die Steigung, kein anstrengender Wanderweg – jedoch ein schöner Weg!

Oben angekommen haute uns die Aussicht wirklich um:
ATEMBERAUBEND!

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Die Fotos können den Ausblick leider nicht wirklich gut rüberbringen.

Wir saßen Minuten lang auf der Spitze des Berges und genossen einfach nur den weiten Blick.
Nur das Wetter hätte besser sein können, denn es fing leicht an zu regnen…

Jedoch war durch den bedeckten Himmel der Weg nach oben nicht so sehr anstrengend gewesen!

So oder so aber zu 100% ein lohnender Aufstieg, den man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man den Wilson Promontory Nationalpark besucht (welcher auch noch kostenlos besucht werden kann)!

Wir erkundeten die Spitze des Berges, entdeckten einige kleine Echsen und machten uns wieder auf den Weg nach unten.

Mit dem Auto ging es weiter zum Squeaky Beach.
Squeaky (=quietschen/quieken), da der Strand aus Quarzsand besteht.
Dieser quietscht bzw. es quiekt, wenn man mit den Füßen über den Sand geht.

Ein schöner und großer Strand, an diesem Tag später aber durch Reisegruppen recht voll und das Wetter ließ den Strand nicht im besten Licht erscheinen.
Wir beobachteten Surfer, viele Möven und aßen etwas, was wir uns zuvor im Auto angerichtet hatten.

Nichts spannendes: Reis + Linsen + Gewürz. :)

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Vom Squeaky Beach ging es mit dem Auto zur Whisky Bay.

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Wieso Whisky konnten wir nicht heraus finden, aber dafür haben wir auf dem Weg zum Strand unsere erste Schlange gesehen!

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Wir dachten erst, es wäre eine Brown Snake… eine hier recht häufige und sehr giftige Schlange, doch es war laut Google eine Tiger Snake.
Auch sehr häufig in diesem Gebiet und wirklich sehr giftig!

Lässt man einen Biss nicht schnell behandeln, droht der Tod!

Demnächst kommt ein YouTube, in welchem du die Schlange auch „live“ sehen kannst! :)

UPDATE: Gib auf YouTube Giftige Schlange im Wilson Promontory Nationalpark in die Suche ein…

Der Whisky Bay Strand an sich war dann auch sehr sehr schön.

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Total ruhig und riesige Steine am Rand des Strandes.

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Wir erinnerten uns ein bisschen an einen Strand in Thailand!

Auf dem Rückweg bemerkten wir, dass der Weg auf den Berg, die Sonne die doch ab und an mal durchgekommen war und die ganze Wanderei zu Stränden und Co. uns doch geschlaucht hatten.

Also ging es zurück zum Campingplatz und vom Auto aus konnten wir nochmals wilde Emus beobachten.
Vor allem Abends, aber generell im Park und in Australien, muss man immer wachsam fahren, denn ständig können Tiere die Straßen kreuzen, wenn man außerhalb von Städten unterwegs ist!

Wir haben schon etliche tote Kängurus, Wombats, Füchse, und viele weitere Tiere am Straßenrand und auf den Straßen gesehen – kein schönes Bild!

Zurück auf dem Campingplatz machten wir uns etwas zu essen, Jessi machten sich dran an ein neues Video zu schneiden und ansonsten klang der Abend mit duschen aus, denn wir waren früh im Bett!

23.02.2016 – Reisetagebuch Australien – Tag 49

Da wir mit den letzten Videos und deren Schnitt noch nicht fertig waren, drehte sich unser Tag darum.

Des weiteren haben wir gelesen, die Erlebnisse der letzten Tage und Zeit mal Revue passieren lassen und uns total kaputt geschwitzt.

Wir hatten 37 Grad und es war sowas von schwül…
Mehr als 16 Grad Unterschied zum Vortag!

Irgendwie haute uns dieser Wechsel echt um.
Es war fast unaushaltbar und ja, es ist ein Luxusproblem.

In Deutschland etc. beschwert man sich noch über die Kälte und wir uns über die Hitze!
Verrückte Welt. ;)

Wir machten an diesem Tag keine Fotos und keine Videos und sonst kochten und aßen wir nur noch.

Kein spannender Tag!

24.02.2016 – Reisetagebuch Australien – Tag 50

Am 24.02. brachen wir Morgens nach Melbourne auf!
Wieder eine etwas längere Strecke zu fahren, die sich extrem zog, da wir oft im zähflüssigen Verkehr steckten!

Zudem war es wieder sehr sehr heiß…

Kurz gesagt kamen wir viel später auf dem Big 4 Campingplatz in Melbourne auf der Elizabeth Street an, als wir geplant hatten.

Dazu waren wir von der Fahrt echt fertig, hatten aber schon unseren Weg im Auto durch Melbourne gehabt und einen ersten kurzen Eindruck bekommen.

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Eine recht schöne Stadt.
Anders als Sydney… zum Beispiel nicht so eng!

Auf dem Weg nach Melbourne hatten wir im Aldi und Coles unsere Vorräte aufgefüllt gehabt und somit konnten wir am Abend beim kochen wieder Vollgas geben. ;)

Den Rest vom Tag steckte unsere Nase in Büchern und im Internet, um unsere Melbourne Planung zu finalisieren!

25.02.2016 – Reisetagebuch Australien – Tag 51

One Day in Melbourne…

Zuerst machten wir uns auf Myki-Karten zu besorgen.
Dies sind die Karten um den Nahverkehr – also Bus, Tram und Bahn – nutzen zu können.

Wir zahlten 6$ pro Karte + 7$ pro Person, um einen Tag alle Nahverkehrsmittel nutzen zu können.

In Sydney waren die Karten an sich kostenlos und nur das Guthaben musste bezahlt werden.
In Melbourne hingegen kostet die Plastikkarte an sich schon 6$, was wir als recht viel empfanden!

Mit der Tram ging es dann in die City.

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Zuerst schauten wir uns das Royal Exhibition Building an…

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…von dort aus ging es zum Melbourne Museum und wir hatten uns gefreut, als wir von weitem sahen, dass es eine große Jurassic World Ausstellung geben soll.

Jedoch zu früh gefreut, denn die Ausstellung beginnt erst im März und geht dann bis in den Oktober hinein.

Wir gingen im Eingangsbereich des Museums auf die Toilette und schauten danach, was das Melbourne Museum aktuell zu bieten hat.
Eine ganze Menge, wie sich heraus stellte.

Also sagten wir uns, heute gehen wir ins Museum.
Total ungeplant, aber hey… wir sind frei!

Wieso also nicht einfach mal den Tagesplan umkrempeln bzw. über Board werfen!? :-)

Jedoch waren wir hungrig, also gingen wir zuerst in die Stadt hinein um im Coles des Melbourne Citycentre etwas Essen zu kaufen, denn wir hatten irgendwie ganz vergessen, uns etwas aus unserem fahrenden zu Hause Namens Mr. Big, mit zu nehmen.

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Mit dem Essen setzen wir uns auf eine Bank vor der Melbourne State Library, schauten Menschen beim Schach spielen zu und beobachteten das rege treiben vor der Library!

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Leider war das Internet auch dort mal wieder „zu langsam“ und ein Videoupload hätte uns 5 Stunden Wartezeit eingebracht…
Zu viel für uns – also fix das Essen gegessen und los zum Museum!

Das Museum hatte dann echt viel zu bieten.
So viele verschiedene Themenbereiche…
Und definitiv viel zu viel für diesen Blogpost.

Wir fanden die Bereiche über Tiere, unseren Körper, sowie über unser Gehirn sehr interessant.
Aber auch viele weitere geschichtliche Bereiche und Themengebiete waren echt beeindruckend!

Hier ein paar Impressionen und mehr dann bald im passenden Video, wobei euch dort nur ein Bruchteil von all dem gesehenen, erlebten und ausprobierten im tollen Melbourne Museum, hineinpassen wird.

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Wir können euch das Museum auf jeden Fall wirklich empfehlen – wir selbst sind normal nicht so die Museumsgänger, aber dieses war wirklich toll und der Preis von 14$ pro Person wirklich gerechtfertigt.

Für 27$ hätte man den Eintritt ins im Untergeschoss gelegene IMAX Kino mit drin gehabt!

Wir konnten im Museum auf jeden Fall einiges lernen und sahen viele Interessante Dinge.

Leider waren wir erst um 14h im Museum gewesen und um 17h schloss es.

Man kehrte uns also raus und wir waren wirklich mit die letzten Menschen im Museum…
Wir hätten früher dort sein sollen, denn vieles konnten wir gegen Ende nur kurz anschauen, bevor das Museum schloss, was echt sehr schade war!

Von dort aus ging es zu H&M, welches sich im alten Postgebäude von Melbourne befindet.

WOW! Was ein Bauwerk…

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Solch eine H&M Filiale hat man zuvor vermutlich noch nie gesehen.
Echt beeindruckend und ein riesiges Geschäft.

Der Bau erinnerte uns irgendwie an „Sex and the City“.

Da es schon spät geworden war, machten wir uns nach dem H&M Besuch und dem Kauf von einer kurzen Hose für mich und einer Bluse für Jessi mit der Tram auf nach St. Kilda.

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In St. Kilda kann man nach Sonnenuntergang am Hafen, draußen vom Steg aus, wilde Pinguine sehen.

Wir warteten lange Zeit und irgendwann sahen wir einen Pinguin, dann noch einen und später waren es einige auf den Steinen dort.

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Viele weitere hörte man zwischen den Steinen und einige sah man im Wasser schwimmen, aber nicht alle zeigten sich!

Richtig tolle Momente, aber leider waren dort sehr viele Menschen auf einem Haufen.

Es stehen sogar Leute dort, die aufpassen, dass keine Selfie-Sticks in die Höhlen der Pinguine gesteckt werden, nicht mit Blitzlicht fotografiert wird und die Pinguine allgemein in ihrem natürlichen Lebensraum nicht gestört werden.

Aber auch trotz der vielen Menschen waren es wieder tolle Momente, die wir dort sammelten.
Zudem ist alles komplett umsonst, denn im Gegensatz dazu kann man auch eine Tour nach Phillip Island machen, die schon einige Dollar kostet.

Wobei man sagen muss, dass man dort noch viel mehr Pinguine sehen kann und die Tour an sich auch mehr bietet.

Uns war die Tour nach Phillip Island das viele Geld aber nicht wert, da wir uns nur selten für den Massentourismus entscheiden!

Danach ging es für uns in St. Kilda noch je einen Falafel Wrap essen und darauf folgend in 1 Stunde und 10 Minuten mit der Tram zurück zum Campingplatz!

Wir machten uns schnell fertig und dann ab ins Bett.
Ein toller und ereignisreicher Tag!

26.02.2016 – Reisetagebuch Australien – Tag 52

Heute machten wir dann nicht viel, denn wir hatten bemerkt, dass unser Auto irgendwie nach Diesel riecht und ein Blick unter den Wagen sagte uns, dass wir eine kaputte Diesel Zuleitung haben müssen.

Also ging es in die Werkstatt.
Solch ein Defekt ist „normal“ und kann halt einfach passieren.

Schade nur, dass es so früh passiert.
Aber besser jetzt in der City, als im Outback!

Man hatte in der Werkstatt heute keine Zeit mehr, also bringen wir den Wagen am Montag hin.

Daher verlängerten wir bis Montag auf dem Campingplatz und müssen Montag schauen, ob wir den Wagen direkt am Abend zurück bekommen können oder ob wir uns ein Zimmer in einem Hotel etc. nehmen müssen.

Am restlichen Tag machten wir uns dran Blogposts zu schreiben und Videos zu schneiden, woran wir nun um gleich 22h noch immer sitzen!

Ansonsten kochten wir Essen, aßen und gleich gehen wir müde ins Bett, denn nun ist es schon wieder 0 Uhr.

So sahen unsere letzten Tage aus!

Wir hoffen dir gefiel die Zusammenfassung.
Falls ja, teile den Beitrag gerne auf Facebook etc.

Hast du noch Geheimtipps für unseren Melbourne Aufenthalt oder auch die Great Ocean Road, welche wir als nächstes bereisen und erkunden werden, dann gerne her damit und unten rein in die Kommentare!

Natürlich haben wir diese Tage auch komplett gefilmt, wie z.B. den Tag im Wilson Promontory Nationalpark oder den Tag in Melbourne und dazu kommen dann bald die passenden Australien Videos auf unserem Life to go YouTube Kanal online!

Einige Fotos der letzten Tage waren auch schon auf Instagram zu finden!

Viele liebe Grüße aus Melbourne,
Daniel und Jessi

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